Nach Dr. Cl.Sabbah, Dr. J. Lermineaux und Kollegen
BioLOGISCHES Dekodieren ist eine neue und doch schon sehr alte Methode Symptombilder ganzheitlich zu betrachten.
So gesehen ist jedes Symptom das ein Mensch entwickelt eine perfekte Lösung auf der biologischen Ebene, für ein dahinterliegendes Konfliktprogramm oder Muster.
Unser Gehirn speichert alles, was uns jemals begegnet ist. In unseren Zellen (Zellgedächtnis) werden sogar Verhaltensmuster unserer Vorfahren gespeichert (Konditionierung). Kommen wir in bestimmte Lebenssituationen vergleicht das Gehirn, ein perfekter Computer, das bereits Gespeicherte mit der aktuellen Situation und "wirft" das passende Lösungsprogramm an.
Die moderne Wissenschaft, besonders die Neurologie, Neuropsychiatrie und Physik, weiß schon lange, dass jede Hirnregion mit ganz spezifischen Organ- und Gewebestrukturen in Korrespondenz steht (Responderorgan).
Jedes Konfliktmuster kann wiederum einer bestimmten Hirnregion zugeordnet werden.
Im Konfliktfall reagieren die spezifischen Gewebestrukturen. Kommt es zur Lösung des Konfliktes wird der Heilungsprozess in Gang gesetzt und es laufen, wiederum vom Gehirn gesteuert, Reparaturprogramme an.
Gewebsveränderungen in der konfliktaktiven Phase bleiben häufig unbemerkt. In der Reparaturphase wird in den Geweben tüchtig "gearbeitet". Wir bemerken Schwellung, Hitze, Rötung, Schmerz uvm. Erst jetzt suchen wir normalerweise Hilfe.
Die Betrachtung von Symptomen, die wir Krankheit nennen, gibt uns aus der Sicht des bioLOGISCHEN Dekodierens die Möglichkeit konstruktiv an das Konfliktgeschehen heranzugehen. Nicht selten wird uns recht rasch klar, dass es sich um alte, ja uralte, längst überholte Reaktionsweisen handelt, mit denen wir als Individuum gar nichts (mehr) zu tun haben.
Jetzt stehe ICH vor der Wahl: "Behalte ich das alte Muster?" – Vielleicht habe ich daraus Vorteile oder persönlichen Nutzen? – oder. "Befreie ich mich, ändere meine Einstellung zu mir selbst und meinem Leben? Nutze ich die Chance aus den alten ("Clans"-) Mustern auszusteigen oder genügt es mir weiterhin nur zu funktionieren?"
Entscheiden Sie selbst!
Beispiele: |
Mann 42 Jahre
Er steht mitten im Leben, ist erfolgreich im Beruf und arbeitet "wie ein Pferd", ist ständig in der Überforderung. Warum schafft er es nicht "einen Gang herunterzufahren?"
Im Gespräch wird klar, dass er unbewusst unter dem Druck steht beweisen zu müssen, dass er gut ist, dass er eine Daseinsberechtigung hat.
Hintergrund:
Sein ältester Bruder, Kronprinz und Firmennachfolger war als Kleinkind tödlich verunglückt. Der Vater wurde unberechtigterweise dafür verantwortlich gemacht. ("Du bist schuld am Tod des Kindes!" – Todesangstkonflikt: Responderorgan Lunge)
Der junge Mann wurde erst nach dem Unglück gezeugt (Zellgedächtnis: Schuldgefühle bei Mutter und Vater). Unser Mann "zieht sich somit diesen Schuh" unbewusst an.
Er "kämpft" über Leistung für die Rechtfertigung des Vaters und für seine eigene Lebensberechtigung.
Nach Erkennen und Lösung dieses Musters "erleidet" der junge Mann eine Lungenentzündung als Heilungsreaktion auf den versteckten Todesangstkonflikt, den er unbewusst vom Vater übernahm. (aus Liebe – falsch verstandener Liebe: "Vater schau, ich bin auch noch da! Ich kann zwar nicht den Bruder ersetzen, ich bin ein Anderer – auf meine Art jedoch ebenso gut!")
Nach Auflösung des Musters und Ausheilung der Lungenentzündung stellt der junge Mann fest, dass er auch ohne Schwierigkeiten seine Einstellung zu Arbeit und Familie lockerer sehen kann. Sein Leben beginnt in konstruktiveren Bahnen zu laufen. Die Lebensfreude nimmt merklich und beständig zu.
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Frau 75 Jahre
Seit vielen Jahren chronische Durchfälle. Sie fällt immer wieder – diverse Knochenbrüche an Hand und Fuß – Angst vor allem und jedem – denkt häufig nur das Schlimmste.
Hintergrund:
Ihre Mutter war sehr jung schwanger mit ihr. Die Großmutter mütterlicherseits verweigert die Heirat mit dem Kindsvater. (Der Oma war es in jungen Jahren genauso ergangen = Generationswalzer).
Sie will sogar erreichen, dass die Tochter das Kind "los wird". In ihrem Alleingelassensein und ihrer Verzweiflung sprang die junge Frau immer und immer wieder von verschieden hohen Gegenständen und Mauern, damit das Kind raus fallen möge!
"Das was da im Bauch ist, ist nicht gut, das muss schnellstmöglich raus!"
Die Versuche misslangen, das Kind wurde geboren.
Unsere alte Dame, damals noch eine junge Frau plagt sich Jahre später, ab ihrer ersten Schwangerschaft mit ständigen Bauchschmerzen, hat Angst das Kind zu verlieren und nach dem sehr frühen Tod der Mutter beginnen die Durchfälle und Stürze.
Im Gespräch wird sich die Frau über die Hintergründe ihrer Symptome bewusst. Sie entscheidet sich spontan diese alten Muster – die ja mit ihrem persönlichen Leben heute nichts mehr zu tun haben sollten – zu verabschieden.
Spontan fühlt sie, dass Ruhe einkehrt. Sie atmet tiefer und ruhiger, ihre Gesichtszüge entspannen sich zusehends und das „Grummeln“ im Bauch lässt merklich nach.
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Junge 9 Jahre
Extreme Leseschwäche
Alle bisherigen Versuche dem Jungen zu helfen waren gescheitert. Durch das Handicap stellten sich seit einiger Zeit auch noch Verhaltensauffälligkeiten ein. Der Kinderarzt und der Schulpsychologe sahen sich zum Wohl des Kindes veranlasst weiterreichende Maßnahmen einzuleiten und empfahlen dringend auch eine medikamentöse Therapie.
Hintergrund:
Die Großmutter mütterlicherseits des Jungen war eine "Leseratte" gewesen. Das arbeitsintensive Leben auf einem großen Bauernhof und ein sehr strenger Vater erlaubten nicht, dass sie ihrem Hobby nachgehen konnte.
Wenn der Vater sie beim Lesen erwischte wurde er handgreiflich, zerstörte ihre Bücher und bedrohte sie mit Worten.
Resultat: "Lesen ist gefährlich!"
Über das Zellgedächtnis übernahm bereits die Mutter des Jungen dieses Programm. Sie hatte überhaupt keine Lust zum Lesen, geschweige denn Freude daran.
Die Eltern des Jungen hatten kurz nach seiner Geburt den Urgroßelterlichen Hof übernommen, modernisiert und führten ihn sehr erfolgreich (viel Arbeit).
Der Junge, der in der Geschwisterreihenfolge an derselben Stelle steht wie seine Oma, übernimmt nun dieses Programm ("Lesen ist gefährlich") und "macht" die perfekte Lösung – Er kann gar nicht lesen!
Im aufklärenden Gespräch kommen wir zu der Frage: "Musst du heute noch Omas Schiene Fahren? Ist heute nicht alles anders?"
Ein befreiendes Durchatmen geht seiner Antwort voraus: "Ich bin doch nicht meine Oma, so ein Quatsch!"
Im Anschluss las er einen fremden Text fehlerfrei und ohne zu stocken!
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Diese Beispiele zeigen, wie hinter allem eine logisch nachvollziehbare Ursache steckt. Manchmal benötigt es einiger "Detektivarbeit".
Unser Gehirn macht bioLOGISCH immer die "perfekte" Lösung, auch wenn sie uns nicht unbedingt vernünftig erscheint. Es geht immer um das "Überleben" des Individuums oder der Art, das heißt möglichst rasche Anpassung an die Gegebenheiten, um im Notfall nicht ins gleiche "Messer zu laufen!"
Erkennen wir, welche Konfliktmuster hinter den Symptombildern stecken die uns zu schaffen machen. Welche Programme laufen ab, denen wir willig – wenn auch oft unbewusst – folgen, in denen wir funktionieren?
Können wir uns neu orientieren, eine NEUE WAHL treffen, unsere Wahl?
Wir brauchen nur zu WOLLEN!
BioLOGISCHES Dekodieren ist sicher eine Möglichkeit |